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Traumapädagogik

Mit traumatisierten Menschen menschlich und professionell umgehen.

Wie Traumapädagogik Menschen helfen kann

Eine fünfteilige Fortbildung für Fachkräfte aus erziehenden, lehrenden und beratenden Berufen

Traumatisierung und Umgang mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen ist eine Herausforderung, mit der Fachkräfte in erziehenden, lehrenden und beratenden Berufen täglich konfrontiert sind oder sein können. Es ist daher sinnvoll und notwendig, eine professionelle Handlungskompetenz zu erwerben, die von einer fachlich begründeten Konzeption getragen wird.

 

Die Traumapädagogik als eine relativ neue Fachdisziplin hat sich inzwischen fest etabliert und liefert sowohl fachtheoretisches Wissen als auch fachpraktische Kompetenz. Damit sind die Voraussetzungen geschaffen, damit eine Traumatisierung nicht nur erkannt, sondern auch erfolgreich im Zusammenwirken von Traumapädagogik und Traumatherapie bearbeitet bzw. behandelt werden kann.

 

Oft sind es gerade die Fachkräfte in den Kitas, Ogatas, Grundschulen, weiterführenden Schulen oder im Freizeitbereich, die als erste mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen in Berührung kommen und damit die Möglichkeit haben, eine vorhandene Traumatisierung wahrnehmen zu können.

 

In unserer fünfteiligen Fortbildung nähern wir uns dem Phänomen der Traumatisierung unter verschiedenen Gesichtspunkten:

  • Wir lernen zu verstehen, was in einem Gehirn bei einem traumatischen Erlebnis geschieht und warum das sinnvoll und notwendig ist.
  • Die Traumatisierung führt zu Veränderungen im Verhalten des Kindes. Die Wahrnehmung der Umwelt ändert sich und auch die Affekte und Emotionen des Kindes oder Jugendlichen sind plötzlich ganz andere. Wir gehen der Frage nach, warum diese Veränderungen notwendig sind für das Kind bzw. Jugendlichen.
  • Wir beschäftigen uns mit den vielfältigen Erscheinungsformen und Symptomen von Traumatisierungen, ihren zeitlichen Erscheinungsformen und wie daraus psychische oder psychosomatische Störungen werden können.
  • In zahlreichen Übungen erfahren wir wie mit traumatisierten Menschen umgegangen werden kann, wenn sie von ihren traumatischen Erlebnissen „überflutet“ werden.
  • Auch den kulturspezifischen und kultursensiblen Elementen von Traumatisierungen, die wir vor allem bei geflüchteten Kindern und Jugendlichen feststellen können, wollen wir uns zuwenden und auf die dabei zu berücksichtigenden Besonderheiten eingehen.
  • Wir ergründen und vertiefen unsere eigenen Kompetenzen und Ressourcen im Umgang mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen. Denn jeder von Ihnen verfügt über unmittelbar einsetzbare Potentiale.
  • Wir schauen uns einen traumapädagogischen Ansatz an und werden ihn unter verschiedenen fachlichen Gesichtspunkten bearbeiten.

Die Fortbildung richtet sich an Fachkräfte
aus erziehenden, lehrenden und beratenden Berufen und
beinhaltet sowohl allgemeine als auch
berufsbezogene, übergreifende theoretische und praktische Elemente.

 

Termine 2019

Die Veranstaltung erfolgt in Zusammenarbeit mit der VHS-Dormagen.

 

Anmeldungen bitte über die VHS in Dormagen.

 

Der erste Seminartag ist am Samstag, 23. März 2019 von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr.

 

Weitere Informationen folgen in den nächsten Tagen.

Stand: 13.11.2018

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